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BKK ist nicht gleich BKK

Das BKK System ist mit 18 % die drittgrößte Kassenart der gesetzlichen Krankenversicherung. Betriebskrankenkassen sind Körperschaften des öffentlichen Rechts mit Selbstverwaltung. Als „Fabrikkassen“ bestanden sie teilweise bereits vor Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung. Heute gibt es 119 BKK`n deutschlandweit. Jede Betriebskrankenkasse ist als Einzelunternehmen anzusehen. Insgesamt sind über 13,4 Millionen Menschen BKK versichert. Das BKK System setzt sich zusammen aus dem BKK Bundesverband, den Landesverbänden und den Betriebskrankenkassen, mit dem Ziel sowohl regional als auch auf Bundesebene Funktionen so effizient wie möglich zu bündeln, damit die Beitragsgelder der Versorgung und nicht der Verwaltung zugute kommen. Dieses BKK System ermöglicht den Betriebskrankenkassen, sich voll und ganz auf die Betreuung ihrer Versicherten zu konzentrieren. Mit individueller Fachberatung, persönlicher Betreuung und einem breit gefächertem Leistungsangebot, steht Ihnen Ihre BKK vertrauensvoll zur Seite.

Verunsicherung durch Schließung der City BKK oder Fusionen verschiedener BKK`n
Wie bereits erwähnt ist jede Betriebskrankenkasse als Einzelunternhemen zu betrachten. Wenn nun also eine BKK wirtschaftlich nicht mehr bestehen kann, so ist das im Grunde erst mal nicht anders zu bewerten, als wenn ein Unternhemen konkurs geht oder ein Geschäft wegen Unwirtschaftlichkeit schließen muss. Die Kasse kann einen Zusatzbeitrag erheben, um dem entgegenzuwirken. Erhebt sie diesen, besteht für die Versicherten allerdings ein Sonderkündigungsrecht , welches erfahrungsgemäß auch zu einem großen Teil genutzt wird. Aus diesem Grund wird keine Krankenkasse leichtfertig einen Zusatzbeitrag erheben. Berichten zu Folge verlor die DAK beispielsweise fast eine halbe Million Versicherte, nachdem sie einen Zusatzbeitrag erhob.
Eine weitere Möglichkeit in finanzieller Schräglage ist, die Fusion mit einer anderen Krankenkasse. Jedoch findet sich nicht immer ein Fusionspartner, vor allem dann nicht, wenn die suchende Kasse hoch verschuldet ist. Es bleibt dann nur die Schließung.

Betriebskrankenkassen sind Teil des BKK Systems, was bedeutet, dass die Kosten, die mit dieser Schließung einhergehen, von allen BKK`n getragen werden müssen. Welche Kasse wieviel zahlen muss, errechnet sich nach der Anzahl der Versicherten. Je größer die Kasse, je mehr muss sie zahlen und auch z.B. Personal der geschlossenen Kasse aufnehmen. Diese Kosten sind für jede einzelne BKK nicht einkalkulierte Ausgaben, welche die Finanzlage bei der ein oder anderen Krankenkasse nicht gerade leichter machen.
Sie sehen, das Thema ist komplexer, als es in den Medien weitläufig beschrieben wird. Und nicht immer ist unwirtschaftliches Handeln der Grund. Es gibt viele Gründe,

BKK IHV Versicherte
Als Mitglied der BKK IHV dürfen Sie sicher sein, dass Ihre Krankenkasse schuldenfrei und wirtschaftlich gesund aufgestellt ist. Im 3. Jahr ohne Zusatzbeitrag, werden wir auch in Zukunft ein solider Partner für Ihre Gesundheit bleiben. Entgegen dem Trend verzeichnen wir einen ständigen Wachstum und bauen unsere Leistungen stetig aus.

Vertrauen ist der Erfolg hoher Leistung!