Im Jahre 1883 trat das Krankenversicherungsgesetz im Kaiserreich in Kraft. Es sah die Absicherung von Arbeitern im Krankheitsfalle vor und stellte damit eine revolutionäre Entwicklung dar. Dieser Schutz wurde über Versicherungsträger organisiert. So wurden von größeren Unternehmen Betriebskrankenkassen gegründet. Sie gaben ihren Arbeitern eine solide Grundlage für den Krankheitsfall.
Die Didier Schamotte Fabrik Aktien Gesellschaft in Stettin gründete bereits vor 1892 ihre Betriebskrankenkasse. Mit der Vergrößerung des Werks konnte auch die BKK Didier zunehmende Mitgliederzahlen verzeichnen. Ende 1995 waren ca. 4.500 Mitglieder bei ihr versichert.
Der Gesetzgeber schaffte 1996 die Möglichkeit für Betriebskrankenkassen, nicht nur Arbeitnehmer aus dem Trägerunternehmen zu versichern, sondern sich zu öffnen. Seit dieser Zeit steht unsere Kasse prinzipiell jedermann offen. Um diese Veränderung zu demonstrieren, beschloss der Verwaltungsrat der BKK Didier, diese in Betriebskrankenkasse für Industrie, Handel und Versicherungen umzubenennen.
Gleichzeitig erfolgte in den Folgejahren die Ausweitung der BKK IHV auf die Unternehmen der Friedhelm Loh Gruppe, zu der der führende deutsche Hersteller von Großschaltschränken RITTAL gehört. Ausdruck dieser Verbindung war die 2001 vorgenommene Eröffnung einer Geschäftsstelle auf dem Gelände des Rittal Werkes in Rittershausen.
Mit Stolz blicken wir auf unsere lange Geschichte und gute Tradition zurück, nicht ohne uns für eine sichere Zukunft für unsere Kunden einzusetzen.